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| Aktuell |
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Sitzung
der
projektbegleitenden
Arbeitsgruppe
am
15.12.2011
in
Pappenheim,
Haus
des
Gastes
Stadtvogteigasse
1,
91788
Pappenheim
Beginn:
10:30
Uhr
Tagesordnung:
1.
Aktueller
Stand
Maßnahmenumsetzung
2.
Aktueller
Stand
Grunderwerb
3.
Soll-Ist-Bilanz
und
Mittelinanspruchnahme
4.
Veränderung
Finanzierungsplan
5.
Geplante
Maßnahmen
im
kommenden
Winterhalbjahr
6.
Geplante
Maßnahmen
im
kommenden
Sommerhalbjahr
7.
Ausblick
8.
Sonstiges
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Sitzung
des
Zweckverbandes
am
15.12.2011
in
Pappenheim,
Haus
des
Gastes
Stadtvogteigasse
1,
91788
Pappenheim
Beginn:
09:00
Uhr
Tagesordnung:
1.
Örtliche
Rechnungsprüfung
2010
2.
Feststellung
Jahresrechnung
2010
3.
Entlastung
Jahresrechnung
2010
4.
Haushaltssatzung
und
Haushaltsplan
2012
sowie
Finanzplan
und
Investitionsprogramm
bis
2015
5.
Aktueller
Stand
zur
Umsetzung
des
Finanzierungsplans
5.1
Grunderwerb
5.2
Landschaftspflege
6.
Anschaffung
von
handgeführten
Mulchgeräten
7.
Einnahmen
aus
Holzverkauf
–
Verwendung
im
Projektgebiet
8.
Aktuelles
9.
Sonstiges
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28.
-
30.06.2011
Projektbesichtigung
durch
das
Bundesamt
für
Naturschutz
28.06.2011
-
Solnhofen
und
Pappenheim
-
12
Apostel
28.06.2011
-
Mörnsheim
-
Lebensraum
für
den
Apollofalter


29.06.2011
-
Dollnstein

29.06.2011
-
Obereichstätt

29.06.2011
-
Grundschule
Walting
-
Diskussionsrunde
"Öffentlichkeitsarbeit
und
Kooperationsprojekte"
Bild-Quelle:
Zweckverband
Naturschutzgroßprojekt
Altmühlleiten
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10.06.2011,
10:30
Uhr
öffentliche
Sitzung
des
Zweckverbandes
Landratsamt
Eichstätt,
kl.
Sitzungssaal
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16.05.2011
Ein
Projekt
aus
dem
Projekt
Übergabe
des
Kletterbaums
an
die
Grundschule
Walting

von
rechts:
Schulleiterin
Tanja
Schorer-Dremel,
1. Bürgermeister
Hans
Mayer,
Projektleiter
Dr.
Peter
Loreth,
Verwaltungsangestellte
Kathrin
Husterer,
Landschaftspfleger
Hans
Trost,
Landrat
Anton
Knapp
und
die
WaSchuKis
Pressemitteilung
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30.09.2010
öffentliche
Sitzung
des
Zweckverbandes
Landratsamt
Eichstätt,
kl.
Sitzungssaal
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17.09.2010
Pressetermin
in
Solnhofen

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16.09.2010
Pressetermin
in
Mörnsheim

1.
Reihe
v.r.n.l:
Dr.
Peter
Loreth,
Projektkoordinator
und
Geschäftsführer
des
Zweckverbandes
Naturschutzgroßprojekt
Altmühlleiten,
Rainer
Richter,
1.
Bürgermeister
Kipfenberg,
Richard
Mittl,
1.
Bürgermeister
Mörnsheim,
Hans
Harrer,
1.
Bürgermeister
Dollnstein,
Anton
Knapp,
Landrat
Eichstätt,
Johann
Bittl,
Geschäftsführender
Beamter
Stadt
Eichstätt,
Annette
Hagius,
Bundesamt
für
Naturschutz,
Arnulf
Neumeyer,
Oberbürgermeister
Eichstätt,
Dr.
Birger
Wolske,
Geschäftsführer
Solnhofener
Aktienverein,
Hans
Mayer,
1.
Bürgermeister
Walting,
Kathrin
Husterer,
Verwaltung
Naturschutzgroßprojekt
Altmühlleiten,
2.
Reihe
v.
r.:
Eva
Schmid,
Landschaftspflegeverein
Mittelfranken,
Ludwig
Mayinger,
1.
Bürgermeister
Schernfeld,
Uwe
Sachser,
Untere
Naturschutzbehörde
Eichstätt,
3.
Reihe
v.
r.:
Peter
Bohn,
Landschaftspflegeverband
Kelheim
VöF,
Adolf
Geyer,
Gebietsbetreuer
Altmühljura,
Mario
Straßer,
Untere
Naturschutzbehörde
Eichstätt
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15.09.2010
Pressetermin
in
Essing

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30.08.2010
Naturschutzgroßprojekt
Altmühlleiten:
Ein
Projekt
für
Natur
und
Mensch
Das
Naturschutzgroßprojekt
Altmühlleiten
ist
in
diesem
Frühjahr
endlich
gestartet.
Mit
der
Vergabe
des
Vor-Ort-Managements
an
den
Landschaftspflegeverband
Kelheim
VöF
e.V.
beginnt
nun
im
Landkreis
Kelheim
die
Umsetzungsphase.
Das
Altmühlleitenprojekt
dient
dem
Erhalt
der
typischen
Altmühltallandschaften
und
damit
dem
Schutz
vieler
gefährdeter
Tier-
und
Pflanzenarten.
Außerdem
wird
der
landschaftliche
Wert
des
Altmühltals
für
Einheimische
und
Touristen
gesteigert.

Dr.
Loreth
übergibt
den
Auftrag
zum
Vor-Ort-Management
an
den
Landschaftspflegeverband
VöF
Von
links:
Peter
Bohn,
Martin
Eicher,
Mitarbeiter
VöF,
Bürgermeister
Michael
Schneider,
Riedenburg,
Geschäftsführer
VöF
Klaus
Blümlhuber,
Landrat
Dr.
Hubert
Faltermeier,
Projektkoordinator
Dr.
Peter
Loreth,
Bürgermeister
Fritz
Mathes,
Kelheim,
Bürgermeister
Josef
Häckl,
Ihrlerstein
Dem
Naturschutzgroßprojekt
stehen
insgesamt
6,44
Millionen
Euro
zur
Verfügung.
Diese
Förderung
kommt
vom
Bundesamt
für
Naturschutz
(65%),
dem
Bayerischen
Naturschutzfonds
(23,9%)
sowie
den
Trägern
des
Projektes,
dem
Landkreis
Eichstätt,
dem
Landkreis
Kelheim
mit
den
beteiligten
Gemeinden
Stadt
Kelheim,
Gemeinde
Ihrlerstein,
Markt
Essing
und
Stadt
Riedenburg,
sowie
der
Stadt
Pappenheim
und
der
Gemeinde
Solnhofen
(zusammen
11,1%).
Das
Projektgebiet
umfasst
in
sieben
Teilgebieten
eine
Fläche
von
knapp
4000
ha.
Zwei
Teilgebiete
mit
insgesamt
1725
ha
liegen
im
Landkreis
Kelheim,
der
damit
über
einen
Anteil
von
44,5%
verfügt.
Die
Altmühlhänge
von
Kelheim
über
Riedenburg
bis
Meihern
liegen
in
Teilgebiet
6,
das
Teilgebiet
7
umfasst
den
Lintlberg
und
das
Gebiet
um
den
Gleislhof
bei
Riedenburg.
Bis
2017
werden
im
Projektgebiet
zahlreiche,
verschiedene
Landschaftspflegemaß-
nahmen
durchgeführt.
Dadurch
soll
den
heimischen
Schäfern
ein
effektives
und
rentables
Wirtschaften
ermöglicht
und
langfristig
die
Pflege
der
Wacholderheiden
gesichert
werden.
Weitere
Ziele
sind
die
Entwicklung
naturnaher
Buchenwälder
sowie
die
Pflege
und
der
Erhalt
von
typischen
Landschaftselementen
der
Fränkischen
Alb
(z.B.
Hecken,
Steinriegeln,
Steinschutthalden).
Für
die
Durchführung
dieser
Maßnahmen
im
Landkreis
Kelheim
ist
der
Landschafts-
pflegeverband
Kelheim
e.V.
(VÖF)
zuständig,
der
sich
bei
einer
europaweiten
Aus-
schreibung
durchgesetzt
hat.
Zusammen
mit
dem
Landschaftspflegeverband
Mittel-
franken
kümmert
sich
der
VÖF
um
das
Vor-Ort-Management
auf
den
Projektflächen,
die
außerhalb
des
Landkreises
Eichstätt
liegen.
Projektleiter
im
Landkreis
Kelheim
ist
Martin
Eicher,
Projektbearbeiter
ist
Peter
Bohn
vom
VöF.
Das
Gesamtprojekt
wird
in
der
Geschäftsstelle
des
Zweckverbandes
Altmühlleiten
von
Herrn
Dr.
Peter
Loreth
koordiniert.
Das
Naturschutzgroßprojekt
basiert
auf
dem
Grundsatz
der
Freiwilligkeit;
keine
Maß-
nahme
wird
ohne
die
Zustimmung
der
Eigentümer
durchgeführt
werden.
Der
Erfolg
des
Projektes
hängt
damit
auch
von
der
Akzeptanz
und
Unterstützung
im
Altmühltal
ab.
Mit
Beginn
der
Umsetzungsphase
startet
im
Landkreis
Kelheim
auch
der
Flächenerwerb,
für
den
ein
Großteil
der
Fördermittel
vorgesehen
ist.
Angekauft
werden
Flächen
aller
Art,
die
sich
im
Projektgebiet
(z.
T.
auch
in
dessen
näheren
Umgebung)
befinden.
Wenn
Sie
dem
Altmühlleitenprojekt
eine
Fläche
zum
Verkauf
anbieten
wollen
oder
Fragen
dazu
haben,
wenden
Sie
sich
bitte
an
.den
Landschaftspflegeverband
VöF,
Donaupark
13,
93309
Kelheim,
Tel.
Nr.
09441/207
–
356.
Nähere
Informationen
über
das
Projekt
und
das
Projektgebiet
erhalten
Sie
außerdem
im
Internet
unter
www.altmuehlleiten.de.
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Ein
Projekt
für
Natur
und
Mensch
im
Altmühltal
Das
Naturschutzgroßprojekt
Altmühlleiten
ist
gestartet
und
setzte
bei
Isenbrunn
die
erste
konkrete
Maßnahme
um.
Dies
stellt
den
Auftakt
zu
einer
Vielzahl
weiterer,
unterschiedlicher
Aktionen
dar,
die
in
den
kommenden
Jahren
im
Altmühltal
durchgeführt
werden.
Das
Naturschutz-
großprojekt
dient
dem
Schutz
gefährdeter
Tier-
und
Pflanzenarten,
dem
Erhalt
und
der
Förderung
des
typischen
Landschaftsbildes
mit
Wacholder-
heiden
und
Magerrasen
und
damit
auch
der
Steigerung
des
landschaftlichen
Werts
für
Einheimische
und
Touristen.
Nördlich
von
Isenbrunn
im
Landkreis
Eichstätt,
Gemeindebereich
Walting,
befindet
sich
an
der
sog.
Weinleite
ein
alter
Triebweg
für
Schafherden.
In
den
letzten
Jahrzehnten
ist
diese
Fläche
durch
Schlehenhecken
und
Wacholder
so
zugewachsen,
dass
es
dem
ansässigen
Schäfer
kaum
mehr
möglich
war,
seine
Herde
vom
Pferchacker
auf
die
offene
Heide
zu
treiben.
Die
durchgeführten
Entbuschungsmaßnahmen
(Zurückdrängung
und
Beseitigung
der
Gehölze)
öffneten
die
stark
zugewachsene
Verbindung
wieder,
wovon
auch
der
hier
verlaufende
Altmühltal-Panorama-Weg
profitiert.
Vor
allem
aber
wurde
damit
auch
auf
einer
Fläche
von
ca.
zwei
Hektar
eine
Magerrasenfläche
wiederhergestellt,
die
seltenen
und
bedrohten
Tier-
und
Pflanzenarten
einen
Lebensraum
bietet.
Nach
vorbereitenden
Gesprächen
und
Ortsterminen
mit
der
Gemeinde
Walting
als
Grundstückseigentümer
wurden
die
Arbeiten
von
örtlichen
Landwirten
des
Maschinen-
rings
Eichstätt
im
Auftrag
des
„Zweckverbands
Naturschutzgroßprojekt
Altmühlleiten“
und
unter
fachlicher
Leitung
der
Unteren
Naturschutzbehörde
des
Landratsamtes
Eichstätt
durchgeführt.

Bildunterschrift
(v.l.n.r):
Foto:
Preis
Schäfer
Johann
Trost
mit
Hund
„Blacky“,
Dr.
Peter
Loreth,
Leiter
des
Naturschutzgroßprojekt
Altmühlleiten,
Landrat
und
Vorsitzender
des
Zweckverbandes
Naturschutzgroßprojekt
Altmühlleiten
Anton
Knapp,
Landschaftspfleger
Hans
Trost,
Rudolf
Pfuhler
von
der
Unteren
Naturschutzbehörde
im
Landratsamt
Eichstätt
sowie
der
Bürgermeister
von
Walting
Hans
Mayer
an
der
entbuschten
Weinleite
bei
Isenbrunn.
Zweckverbandsvorsitzender
und
Landrat
Anton
Knapp
bedankte
sich
im
Rahmen
einer
gemeinsamen
Besichtigung
bei
Isenbrunn
beim
Waltinger
Bürgermeister
Hans
Mayer,
dem
ausführenden
Landschaftspfleger
Hans
Trost,
dem
Schäfer
Johann
Trost
und
Rudolf
Pfuhler
von
der
Unteren
Naturschutzbehörde
im
Landratsamt
für
die
konstruktive
Zusammenarbeit
und
zeigte
sich
vom
Ergebnis
sehr
beeindruckt.
Das
Naturschutzgroßprojekt
Altmühlleiten
wurde
nach
der
Planungsphase
(2005-2007)
im
November
2009
von
Umweltminister
Markus
Söder
offiziell
eröffnet.
Seit
01.
April
leitet
Diplom-Geograph
Dr.
Peter
Loreth
das
Projekt.
Dr.
Loreth
war
zuvor
als
wissen-
schaftlicher
Mitarbeiter
an
der
Katholischen
Universität
Eichstätt-Ingolstadt
im
Fach-
bereich
Geographie
mit
Schwerpunkt
Landschaftsökologie
tätig.
Die
Geschäftsstelle
im
Landratsamt
wird
ab
Mai
mit
der
Angestellten
Kathrin
Husterer
im
Verwaltungsbereich
komplettiert.
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INFORMATIONEN
ZUR
EU-AUSSCHREIBUNG
Allgemeine Information und Leistungsbeschreibung „Organisation und Abwicklung des Vor-Ort Managements von Maßnahmen im Rahmen des Naturschutzgroßprojektes Altmühlleiten“ Phase II
Auftraggeber:
Zweckverband Naturschutzgroßprojekt Altmühlleiten, Geschäftsstelle Landratsamt Eichstätt, Residenzplatz 2, 85072 Eichstätt
Zeitraum:
April 2010 bis Oktober 2017; der Vertrag wird zunächst für die Zeit bis zum 31.12.2013 geschlossen und soll voraussichtlich nach Bewilligung der Restlaufzeit durch die Fördermittelgeber bis Oktober 2017 verlängert werden
Ort der Leistungserbringung:
Kulisse des Naturschutzgroßprojektes Altmühlleiten im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen (Teilgebiet 1 und westlicher Teil des Teilgebiets 2); sowie im Landkreis Kelheim (Teilgebiete 6 und 7), Bayern.
Kurzbeschreibung:
Organisation und Bauleitung von Landschaftspflegemaßnahmen, Abwicklung von Verhandlungen zum Kauf von Grundstücken, Detailkonzeption, Planung und Realisierung von infrastrukturellen Maßnahmen, Öffentlichkeitsarbeit, Beratung des Auftraggebers, Koordination mit anderen Projektbeteiligten.
Leistungsbeschreibung:
Das Vor-Ort-Management übernimmt
im
Wesentlichen die Organisation und Abwicklung der Umsetzungsmaßnahmen in den beschriebenen Gebieten. Dazu zählen:
· Organisation und Betreuung von Landschaftspflegemaßnahmen (Entbuschung , Entwicklung von Hutewäldern, Gehölznachpflege, etc.) von der Flächenbegutachtung bis zur Abrechnung
· Abwicklung des Grundstückskaufs
· Detailkonzeption, Planung und Realisierung von infrastrukturellen Maßnahmen, wie z.B. Lückenschluss von Triftwegen, Anlage von Tränken, Zäunung
· Begleitende Öffentlichkeitsarbeit im Auftrag und nach Absprache mit dem Projektträger
· Abstimmung mit dem Zweckverband und projektinterne Koordination
Die durchzuführenden Maßnahmen ergeben sich i. W. aus dem Antrag zur Phase II in Verbindung mit dem Pflege- und Entwicklungsplan. Dabei ist zu berücksichtigen, dass in Abhängigkeit von der Machbarkeit einzelne Maßnahmen durch andere (s. „Ersatzmaßnahmen“ im Antrag zur Phase II) ersetzt werden können. Die eigentliche Durchführung der Landschaftspflegemaßnahmen und infrastrukturellen Maßnahmen sind nicht Gegenstand des Werkvertrages.
Grundlage für die Auswahl geeigneter Bewerber ist ein Konzept, aus dem hervorgeht, wie die Bewerber die Leistungen die im Pflege- und Entwicklungsplan näher dargestellt sind, realisieren wollen.
Hintergrundinformationen:
Naturschutzgroßprojekte sind vom Bundesamt für Naturschutz geförderte Projekte zum Schutz und zur Sicherung großflächiger aus nationaler Sicht herausragender Gebiete. Sie gliedern sich in zwei Phasen: In Phase I wird im Wesentlichen ein mit allen lokalen Akteuren abgestimmter Pflege- und Entwicklungsplan erstellt, der die wesentlichen Ziele und Maßnahmen identifiziert, in Phase II wird dieser dann konkret umgesetzt.
Im Naturschutzgroßprojekt Altmühlleiten wurde die Phase I im Jahr 2007 abgeschlossen. Im November 2009 hat die Phase II begonnen. Das Management des Projekts sieht eine zentrale Koordination am Sitz des Zweckverbandes und ein lokales Vor-Ort-Management jeweils in den drei beteiligten Landkreisen Eichstätt, Kelheim und Weißenburg-Gunzenhausen vor. Für das Vor-Ort-Management im Landkreis Eichstätt beabsichtigt der Träger eine geeignete Person einzustellen, das Vor-Ort-Management in den anderen beiden Landkreisen soll dagegen als Werkvertrag vergeben werden. Der Werkvertrag ist Gegenstand dieser Ausschreibung. Übersichtsinformationen zum Projekt sind auf dieser Homepage zu finden, wichtige Hintergrundinformationen liefert außerdem der Projektantrag für Phase I der Pflege- und Entwicklungsplan.
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Kurzfassung des Pflege- und Entwicklungsplanes
(2,7 MB)
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Detailinformationen für
die
Antragsunterlagen
für Phase II:
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Projektantrag
Phase
II
(6,4
MB)
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Karte
Teilgebiet
1
(2,3
MB)
|
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Karte
Teilgebiet
2
östlicher
Teil
(
4,5
MB)
|
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|
Karte
Teilgebiet
2
westlicher
Teil
(4,6
MB)
|
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Karte
Teilgebiet
3
(2,7
MB)
|
|
|
Karte
Teilgebiet
4
(3,8
MB)
|
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|
Karte
Teilgebiet
5
(2,6
MB)
|
|
|
Karte
Teilgebiet
6
östlicher
Teil
(9,5
MB)
|
|
|
Karte
Teilgebiet
6
westlicher
Teil
(8,5
MB)
|
|
|
Karte
Teilgebiet
7
(5,9
MB)
|
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09.11.2009
Startschuss für die Umsetzung des
Naturschutzgroßprojektes Altmühlleiten
Nun nimmt das Naturschutzgroßprojekt Altmühlleiten Gestalt an. Der bayerische Umweltminister Markus Söder überreicht am Freitag, den 20.11.2009 den Förderbescheid an den Zweckverbandsvorsitzenden, den Eichstätter Landrat Anton Knapp. Nach der zweijährigen Planung und einer zweieinhalbjährigen Überprüfung beginnt die achtjährige Umsetzung des Projektes.
In der ersten Phase des Vorhabens wurde ein Pflege- und Entwicklungsplan zur langfristigen Erhaltung und Entwicklung dieser bedeutsamen Trockenlebensräume erstellt. Die darin erarbeiteten Maßnahmen sollen jetzt Zug um Zug umgesetzt werden. Die kalkulierten Kosten hierfür betragen insgesamt 5.946.032 Euro.
Damit leistet der Bund gemeinsam mit dem Freistaat Bayern und dem Zweckverband „Naturschutzgroßprojekt Altmühlleiten“ einen bedeutenden Beitrag zur dauerhaften Sicherung einer einmaligen Kulturlandschaft und zum Erhalt unseres nationalen Naturerbes.
Das zu etwa gleichen Teilen aus Wald und Offenland bestehende Projektgebiet ist hinsichtlich Ausdehnung, biologischer Vielfalt, Verzahnung und Erhaltungszustand vor allem der einzigartigen Trockenlebensräume besonders schützenswert. Es umfasst Ausschnitte des mittleren und unteren Altmühltals mit seinen Hängen und Seitentälern zwischen Pappenheim und Kelheim mit einer Fläche von 3.824 Hektar.
Die Mager-, Trocken- und Felsrasen gehören zu den großflächigsten und bestentwickelten Beispielen dieser Biotoptypen im deutschen Mittelgebirgsraum und beherbergen eine Vielzahl an bedrohten Arten, wie die Wimperfledermaus, den Apollofalter, die Pfingstnelke, den Kreuzenzian, das Zwergsonnenröschen und die endemische, nur dort vorkommende Art des Arnolds- Habichtskraut.
Gefördert werden vorrangig Maßnahmen wie: Entbuschung und Wiederaufnahme der Beweidung von Magerrasen, Heideverbund durch Rodung, Entnahme von standortfremden Baumarten und Einbringung von standortheimischen Laubbaumarten und der Ankauf wertvoller Flächen in einer Größenordnung von ca. 130 Hektar. Auf Grundstücken, die im Rahmen des Projektes erworben werden, können die im Pflegeplan dargestellten Maßnahmenvorschläge ohne Probleme realisiert werden. Auf den anderen Flächen geht dies natürlich nur, wenn die Grundstückseigentümer damit einverstanden sind. Die Offenhaltung der entsprechenden Flächen wird zusätzlich durch eine Beweidung mit Schafen und Ziegen sichergestellt. Hierfür soll eine Wasserversorgung durch zusätzliche Hydranten und den Ankauf von mobilen Tränkewagen gewährleistet werden.
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